Satzung des eSport Events Dreiländereck e.V.

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 03.01.2016 in Lörrach.
Zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 03.01.2016.

Präambel

Die Arbeit von eSport Events Dreiländereck e.V. basiert auf der bisherigen trinationalen LAN-Party, welche in den Jahren 2014 & 2015 stattgefunden hat. In den kommenden Jahren werden weitere Veranstaltungen im Bereich des eSports folgen.

In diesem Sinne ergibt sich folgende Satzung:

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen “eSport Events Dreiländereck e.V.”
  2. Er hat seinen Sitz in Lörrach und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

  1. Ziel des Vereins ist es, das wachsende Interesse am elektronischen Sport zu unterstützen und Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
  2. Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch
    1. die regelmäßige Veröffentlichung von Beiträgen auf seinem Webauftritt
    2. die Organisation lokaler Veranstaltungen, wie zum Beispiel
      1. LAN-Parties
      2. Public Viewings

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.
  2. Die Mitgliedschaft wird erworben durch das Zusenden der Beitrittserklärung an eines der Vorstandsmitglieder auf postalischem Wege oder per Email an die in der Beitrittserklärung aufgeführte Adresse.
  3. Die Mitgliedschaft wird in drei Arten unterteilt:
    1. Aktive Mitgliedschaft
    2. Passive Mitgliedschaft
    3. Unterstützende Mitgliedschaft
  4. Neue Mitglieder haben die Wahl, ob sie dem Verein als passives oder unterstützendes Mitglied beitreten möchten.
  5. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres.
  6. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich zu zahlenden Beiträge regelt.
  2. Das unterstützende Mitglied hat keinerlei Rechte oder Pflichten und ist daher auch von der Beitragsordnung ausgeschlossen. Es hat jeder Zeit die Möglichkeit einen Antrag auf den sofortigen Wechsel zum passiven Mitglied zu stellen, welcher vom Vorstand genehmigt werden muss. Das unterstützende Mitglied wird zur Mitgliederversammlung eingeladen, hat aber kein Stimmrecht.
  3. Das passive Mitglied erhält Vergünstigungen bei Veranstaltungen, welche von dem Verein ausgetragen werden. Ebenso ist es bei vereinsinternen Veranstaltungen bevorzugt zu behandeln. Ein Antrag auf Wechsel zum unterstützenden Mitglied ist jeder Zeit auf das Ende des Geschäftsjahres möglich, spätestens aber drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres. Ein Wechsel zum aktiven Mitglied ist ausschließlich in der Mitgliederversammlung möglich und muss mit einer Zweidrittelmehrheit der aktuellen Aktivmitglieder bestätigt werden. Jedes Vorstandsmitglied hat ein Veto-Recht. Das passive Mitglied hat kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung in den Bereichen Finanzen, Ziele und der Vorstandswahl.
  4. Das aktive Mitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie ein passives Mitglied. Es zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass es mehr Aufwand in die Erreichung der Ziele des Vereins investiert, als ein passives oder unterstützendes Mitglied. Sollte ein beliebiges Mitglied bedenken dies bezüglich hegen, steht es ihm frei, dies dem Vorstand zu melden oder an der Mitgliederversammlung einzubringen. Aktiven Mitgliedern steht bei Abstimmungen in der Mitgliederversammlung jeweils eine Stimme zu.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Mitgliederversammlung
  2. Vorstand
  3. Fachbereiche

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird, wenn nicht anders vom Vorstand festgelegt, vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.
  2. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
    1. Wahl und Abwahl des Vorstandes
    2. Wahl der Leiter der Fachbereiche
    3. Beratung über den Stand und die Planung der Aktivitäten im Verein
    4. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans
    5. Beschlussfassung über den Jahresabschluss
    6. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes
    7. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
    8. Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist
    9. Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins
    10. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.
  3. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher per E-Mail Rundschreiben eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der aktiven Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.
  5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der aktiven Mitglieder anwesend ist; ihre Beschlüsse werden, wenn nicht anderweitig geregelt, mit Stimmenmehrheit gefasst.
  6. Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.
  7. Der Protokollführer wird von allen anwesenden Mitgliedern durch einen Mehrheitsentscheid bestimmt.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus drei Vereinsmitgliedern. Sie bilden den Vorstand im Sinne von §26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
  2. Die Wahl erfolgt nach dem Mehrheitswahlrecht der anwesend stimmberechtigten Aktivmitglieder während der Mitgliederversammlung.
  3. Zu Beginn des Tagesordnungspunktes „Wahl des Vorstandes“ sind Interessensbekundungen abzugeben. Anschließend werden zuerst der 1. Vorsitzende, der 1. Stellvertreter und der 2. Stellvertreter gewählt. Nimmt einer der Gewählten die Wahl nicht an, wird diese Position erneut gewählt.
  4. Kann eine der Positionen nicht besetzt werden, ist die Wahl ungültig. Sie wird auf die nächste Mitgliederversammlung vertagt. Der bisherige Vorstand bleibt bis dato im Amt.
  5. Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die schriftliche Zustimmung durch zwei Mitglieder des Vorstandes. Ausschließlich der zum Schatzmeister Ernannte erhält im Bereich Finanzen die alleinige Zeichnungsbefugnis.
  6. Der Schatzmeister des Vereins wird in der ersten Vorstandssitzung vom Vorstand gewählt.
  7. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.
  8. Eine Wiederwahl ist in unbegrenztem Maße möglich.
  9. Der Vorstand soll in der Regel monatlich tagen.
  10. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 8 Fachbereiche

  1. Der Verein legt eine beliebige Anzahl an Fachbereichen fest. Diese dienen dazu, eine Strukturierung der Arbeit im Verein herbei zu führen.
  2. Es ist jedem Mitglied im Verein gestattet, nach Zustimmung des Leiters des Fachbereichs, Mitglied eines Fachbereichs zu werden. In Konfliktsituationen entscheidet der Vorstand.
  3. Die Leitung eines Fachbereichs geschieht immer durch ein aktives Mitglied, welches in der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt wird.
  4. Neue Fachbereiche können in jeder Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gegründet werden, oder außerhalb von Mitgliederversammlungen durch die Genehmigung des Vorstands. In letzterem Fall beruft der Vorstand ein Mitglied zum Leiter des Fachbereichs.

§ 9 Satzungsänderungen und Auflösung

  1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens vier Wochen vor der Sitzung der Mitgliederversammlung per Email zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.
  3. Bei Auflösung und bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins fällt das gesamte Vermögen an SAK Altes Wasserwerk gGmbH, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.

 

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